Die Kollegen vom „Kontakter“ hatten ja schon berichtet, dass der Münchner Condé-Nast-Verlag seine schnieken Verlagsräume im Herzen Münchens räumen wird. Clap hat sich in der Nachbarschaft der neuen Residenz umgesehen: dem Noch-Siemens-Gebäude (oben) nahe der Feldherrenhalle, der Staatskanzlei und dem „Perazzo“ (einem Nobel-Italiener, in dem wir einst die Kochstory mit Sky-Manager Maggioni fotografierten).
Das Gebäude soll entkernt und den Condé-Nast-Bedürfnissen entsprechend umgebaut werden. Außerdem entsteht ein Durchbruch zu einer von Münchens Nobelmeilen in Form einer Einkaufspassage. Fest steht auch: Egal, ob mit dem Firmen-Boliden oder dem Cinquecento seiner Frau – Verlagsboss Moritz von Laffert muss auf die Bremse drücken. Und zwar nicht auf die Kosten-, sondern die tatsächliche. Denn vorm künftigen Firmensitz gilt Tempo 30.
Bei der Ortsbesichtigung haben wir übrigens direkt gegenüber ein schnuckeliges Architekturwunder entdeckt, das vermutlich günstiger zu bekommen gewesen wäre … und einen schöneren Ausblick geboten hätte:

Condé-Nast-Story_2

(Bulo) Fotos: Bulo