Clap-Herausgeber Peter Bulo Böhling hat exklusiv für Clap 10 Tipps zum richtigen Schreiben von 10 Tipps formuliert:

1.) Keine Angst vor Inhaltslosigkeit! Je banaler ein Thema, desto mehr Erfolg hat es auf Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzen.

2.) Schreib gleich im ersten Tipp etwas von Twitter, Facebook und anderen sozialen Netzen! Statistisch gesehen erhöht sich somit das Weiterverbreitungspotenzial deiner 10 Tipps signifikant.

3.) Behaupte getrost rotzfrech, was dir gerade so zum Thema einfällt! Oder was zumindest so klingt, als ob es mit dem Thema zu tun hat – völlig egal, ob es an den Haaren herbeigezogen ist oder nicht. Denn Studien haben ergeben, das 97 Prozent der nichtrauchenden Leserinnen mit einem monatlichen Netto-Einkommen von über 3700 Euro nach 20.00 Uhr mehr als die doppelte Hälfte aller online geposteten Behauptungen glauben.

4.) Bring nach einem langen immer einen kurzen Tipp!

5.) Trau dich, Sätze einfach mal unvollendet zu lassen! Ein Satz, der mittendrin aufhört, kann

6.) Wenn du keine eigenen Ideen für Tipps hast, konzentriere dich einfach aufs Wiederholen, Negieren oder Verunglimpfen anderer erfolgreicher Listen! Sieh aber zu, dass du dein Geschreibsel so absurd formulierst, dass das niemand mit deinen Einfälligkeiten tun kann.

7.) Verpacke in einen deiner Tipps unbedingt den Begriff „Freaky-Franky-Syndrom“, ohne diesen genauer zu erklären! Das macht deine Liste irgendwie geheimnisvoller.

8.) Wenn du aus der Kommunikationsbranche kommst, gib Diensten wie Meedia, Turi2 oder W&V einen Tipp, dass du eine exklusive Liste mit 10 Tipps geschrieben hast – sie werden sich darauf stürzen!

9.) Wenn dir kurz vor Schluss die Lust oder die schreiberische Puste ausgeht: kein Problem! Neun Tipps reichen völlig aus.

(Bulo) Foto: Alexander von Spreti