Ein Non-Konformist gibt künstlerisch Gas: Nachdem es in seiner Agentur Gessulat/Gessulat bestens zu laufen scheint, bringt sich Agenturchef Karsten Gessulat nun malerisch in Stellung und treibt diese Zweitkarriere voran. Am 8. April lädt er Kollegen und Geschäftspartner zu seiner Vernissage, bei der ausschließlich radikale Arbeiten besichtigt werden können. Denn heile Welt und Blumenwiesen kommen bei ihm nicht vor.

Stattdessen liebt er die Kraft der Worte und verarbeitet wohl auch seinen Berufsalltag: Sprüche wie „Welcome to the Meeting-Kasper-Theater-Freakshow“, „Was bleibt am Ende“ oder „Lügen, nichts als Lügen“ prangen großformatig auf seinen Bildern. Hinter den Worten scheint die ein oder andere polarisierende Message versteckt zu sein. Gessulat sieht seine Arbeiten als wichtigen Ausgleich zur kreativen Auftragsarbeit. Der Tod seines Vaters im Jahr 2006 hatte ihn dazu inspiriert. (dh)

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