Seit Anfang 2016 ist der frühere „Handelsblatt“-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs als Senior-Editor des Blatts in die Außenstelle nach München entschwunden. Durch seine Entscheidung, etwas kürzer zu treten und sich stärker der Familie zuzuwenden, wurde er weniger als sonst in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Jetzt kommt er aber bald wieder stärker ins Scheinwerferlicht zurück – als Buchautor.

Mitte November, also erst nach der Frankfurter Buchmesse, veröffentlicht er quasi sein Erstlingswerk. In der Vergangenheit hatte er zwei Bücher mit dem Journalisten Marc Beise veröffentlicht („Die Zukunft der Arbeit“). Das neue Buch „Wem gehört die Welt“ ist nicht nur sein eigenes Ding, unterstützt wurde er auch von einigen „Handelsblatt“-Kollegen. Auf seiner Recherche ging Jakobs in einem Report der drängenden Frage nach: Wer steckt hinter dem Geld, das die Welt regiert?

Und so kommt er im Buch den relativ unbekannten Namen des Geldadels auf die Spur: Larry Fink, Stephen Schwarzman oder Abdullah bin Mohammed bin Saud al-Thani. Diese würden die zentralen Felder der Weltwirtschaft dominieren und sich hinter Fonds, Private Equity oder Stiftungen verstecken. Wer sind sie wirklich und welche Ziele verfolgen sie? Dies recherchierte Jakobs in den vergangenen Monaten aufwendig.

„Wem gehört die Welt“ erscheint am 17. November im Albrecht Knaus Verlag auf 600 Seiten.

Foto: Handelsblatt, Albrecht Knaus Verlag