Zu dritt luden Sie vor zwei Wochen noch ein, zum Fest „GQ – Männer des Jahres“: Verlagschef Moritz von Laffert, Verlagsleiter André Pollmann und eben José Redondo-Vega, der dort für Condé Nast seinen letzten offiziellen Termin gehabt haben dürfte. An diesem Abend war wohl schon klar, dass sein Nachfolger Tom Junkersdorf schon in den Startlöchern steht. Viel hatten sich von Laffert und Redondo-Vega an dem Tag nicht mehr zu sagen, wie beim Empfang der Gäste deutlich zu spüren war. Dennoch – der langjährige „GQ“-Chefredakteur und „GQ“-Manager brachte die Verleihung selbstverständlich professionell zu Ende. Redondo-Vega machte für Condé Nast vor allem auch als Journalist einen guten Job und war auch für den ein oder anderen Clap-Spaß zu haben. Auch nicht selbstverständlich im Verlag in der Karlstraße:

 

 

 

Allerdings, auch das lässt sich anmerken, in kaum einem anderen größeren deutschen Publikumsverlag gab es in der Ära von Laffert in den letzten Jahren so viel personelle Konstanz in den Führungspositionen, wie bei Condé Nast. Andrea Ketterer („Glamour“), Sabine Hofmann („Myself“) oder Christiane Arp („Vogue“) sind alle schon seit vielen Jahren im Amt. Nun kommt auf jeden Fall mit dem ehemaligen Münchner Tom Junkersdorf („Bravo“) ein ganz anderer Typus Chefredakteur ins Haus, von dem sich von Laffert wohl weit mehr erhofft, als „nur“ die Geschicke von „GQ“ zu leiten.

Clap hatte Redondo-Vega kurz nach seinem Amtsantritt bei „GQ“ zum Clubgespräch in der Redaktion. Was er damals zu sagen hatte, lesen Sie hier: