In wenigen Wochen startet der ehemalige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Karriere als Comedian. An drei Tagen im Juli gastiert er mit seinem Kompagnon Florian Schroeder in Berlin, Hamburg und Köln und will die „lustigste Wahlkampfveranstaltung des Jahres“ bieten. Das muss er auch, denn preislich gesehen greift er bei den Tickets, die es erst seit kurzem zu kaufen gibt, ins obere Regal.

Vor allem, wenn es der humorbegeisterte Zuschauer mit den etablierten Comedians vergleicht. In der Karnevalshochburg Köln, in der Steinbrück selbstverständlich auftritt, kostet ein Ticket um die 40 Euro. Ein in einer ähnlichen Kategorie angesiedeltes Ticket der fast ausverkauften Barth-Veranstaltung in der Rhein-Metropole („Männer sind bekloppt, aber sexy“) kostet in etwa dasselbe. Günstiger als Steinbrück ist beispielsweise Dieter Nuhr, der für rund 33 Euro demnächst in Ratingen auftritt.

Noch sind bei Steinbrücks „Satireshow“ alle Tickets in allen Kategorien erhältlich. Hoffentlich vermasseln ihm die hohen Eintrittspreise nicht die Show. (dh)

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