Merklich ruhig ist es geworden um die hoch gekochte Diesel-Affäre in den letzten Tagen. Journalisten boten ja der mächtigen Automobilindustrie mit immer neuen, ungeheuerlichen Enthüllungen die Stirn. Insbesondere die Diesel-Prämie von VW war es, die zunächst einen Wendepunkt in der Berichterstattung einleitete, obwohl so viele Euro-Norm-4-Fahrer mit hohem Restwertverfall rein gar nicht davon profitieren. Zumindest hatte aber Spiegel Online demonstrativ die News der Wolfsburger einfach links liegen lassen.

Nun schaltete trotz der massiven Berichterstattung gegen Volkswagen das Unternehmen eine große Bannerkampagne auf Spiegel Online. So geht es also auch: nicht auf einer Schleimspur in Richtung Anzeigenkunden hinarbeiten, sondern schweren Druck aufbauen. „Krieg und Frieden“ steht Anfang der Woche neben der Online-Werbekampagne, vielleicht ist das kein Zufall. (dh)