Die Frankfurter Buchmesse ist vor kurzem zu Ende gegangen. Viel Beachtung fanden natürlich zuletzt die beiden Middelhoff-Bücher. Aber es sind auch einige andere Medienmacher seit kurzem mit neuen Releases am Start. So unter anderem „Automobilwoche“-Chefredakteur Burkhard Riering, der nach seinem Buch über Oscar Pistorius nun eine Art „Coffeetable-Wirtschaftsbuch“ über deutsche Wirtschaftsgründer veröffentlicht hat. Es sind Geschichten von Fehlschlägen, Comebacks und Markteroberungen. Ein Plädoyer für einen neuen Gründergeist. Porträtiert werden neben Werner von Siemens auch Verleger Axel Springer und der bekannte Gründer Stephan Schambach.

 

Riering

 

Noch mehr aber überrascht „GQ“-Mann Reinhard Haas. Er ist mit „Todchic – das Geheimnis der Spinne“ neuerdings unter die Krimi-Autoren gegangen. In dem vergnüglich zu lesenden Buch geht es unter anderem um die künstliche Erzeugung von Spinnenseide. Der Klappentext macht auf jeden Fall neugierig und ist schonmal im typischen Haas-Stil geschrieben:

Andrea, der notorisch erfolglose Spross einer neapolitanischen Schneider-Dynastie, beschafft sich den neuen Wunder-Stoff „Dyneema II“. Er schneidert daraus den ersten schusssicheren Maßanzug der Welt. Doch damit gerät er zwischen die Fronten der Autoindustrie und zweier verfeindeter Mafia-Clans. Eine tödliche Jagd beginnt.

 

 

csm_Reinhard-Haas

 

Fotos: dh, VDZ, Verlage