Nachdem vor kurzem die Website der Modebibel generalüberholt worden ist, kommt nun das Print-Magazin mit einer Überarbeitung an die Reihe. Wichtigste Neuerung: das Heft wird größer. Am 6. März, also nächste Woche Dienstag, kommt die deutsche Ausgabe der Condé Nast Zeitschrift im vergrößerten Format von 23 cm mal 29,8 cm an den Kiosk (vorher 21,3 cm mal 27,7 cm). Die langjährige Chefredakteurin Christiane Arp verspricht sich davon opulentere Modestrecken, die noch besser zur Geltung kommen, mehr Sichtbarkeit im Handel und Platz für mehr Inhalte. Und die Anzeigen bekommen so auch eine neue Größe.

Damit schiebt der Münchner Verlag ingesamt ein größeres Maßnahmenprogramm für sein wichtiges Vorzeigeheft an. Geschäftsführer Moritz von Laffert muss bei „Vogue“ auch gegensteuern: die Auflage sank im vierten Quartal 2017 laut PZ-Online auf 95.910 Exemplare. Ein zweistelliges Minus im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt ist bei Condé Nast von einer neuen Marken- und Erlösstrategie die Rede. Unter anderem wurde auch die Vermarktung im vergangenen Jahr auf den Standort München konzentiert. (dh)

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