Seit Anfang März liegt die Fashion-Bibel „Vogue“ viel beachtet mit größerem Format und neuem Look am Kiosk. Wie Clap herausgefunden hat, ist aber dafür nicht der langjährige Art Director Thomas Giller dafür verantwortlich gewesen. Wie auch dem aktuellen Impressum zu entnehmen ist, hat Condé Nast für diese Umstellung eine Personaländerung vorgenommen.

Demnach wurde die stellvertretende Art Directorin Alexandra Freund mit dem Relaunch betraut. Einen entsprechenden Personalwechsel bestätigt auch Condé Nast: „Thomas Giller hat das Haus Ende letzten Jahres verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Die Leitung der Grafik-Abteilung liegt seitdem kommissarisch bei Alexandra Freund, stellvertretende Art Direktorin, die auch für die optische Neugestaltung der letzten Ausgaben federführend war.“

Thomas Giller, der auch mit Robert Emich stellvertretender Chefredakteur hinter Modepäpstin Christiane Arp gewesen ist, war über 20 Jahre lang in leitenden Funktionen im Unternehmen. Und prägte mit seinem Stil die Optik vieler Zeitschriften von Condé Nast Deutschland. Beispielsweise entwarf der den Stil der „Myself“-Ausgaben. Wohin es ihn verschlägt ist derzeit noch unklar. (dh)