Verleger Wolfram Weimer ist umgezogen. Seit kurzem hat er neben seinem Standort in der Münchner Maximilianstraße auch einen neues Verlagsgebäude am Tegernsee. Also dort wo sich im Supermarkt theoretisch Hubert Burda und VDZ-Präsident Rudolf Thiemann begegnen könnten. Der Tegernsee ist ein Mediensee. Deshalb fühlt sich Weimer dort gut aufgehoben. Für unsere Titelgeschichte gab er uns dafür einige Einblicke.

Noch fremdelt das moderne Logo vielleicht ein wenig an einer Hauptstraße am See. Wie auf dem Foto zu sehen liegt Weimers Kommandozentrale nämlich irgendwo zwischen bayerischen Schmankerln und einem Trachtenladen. „Die subtile Botschaft, die ein solches Bild transportiert, kann Weimer nur gefallen: Wir verkörpern die Zukunft der Medien, in einer Branche, die hierzulande vielerorts provinziell und beschaulich, jedenfalls irgendwie rückwärtsgewandt wirkt.“ Das hat Clap-Reporter Bijan Peymani in der Clap-Titelgeschichte dazu aufgeschrieben.

Weimer in seiner „Mittagskantine“ am Tegernsee.

Sein 2012 gegründeter Verlag wolle im neuen Gebäude „anspruchsvollem Journalismus“ die Bühne bereiten – klug, weltoffen, debattenfreudig. Die Marke „The European“, diverse Publikums- und Fachmedien zum Börsengeschehen oder auch die Unternehmerzeitung „Wirtschaftskurier“ sollen dafür bürgen. Wie das Ganze laufen soll, steht im aktuellen Clap-Magazin. Wer die ganze Geschichte lesen möchte, schreibt an clap@clap-club.de. Die ersten fünf Einsender bekommen kostenfrei ein Heft zugesandt.

Ausflug mit Mountainbike zum Hotel „Das Tegernsee“. Von hier aus überquerte Sportsmann Weimer mit seinem MTB bereits die Alpen.

Fotos: Alexander von Spreti