Terry von Bibra hat sich rar gemacht, seitdem er Yahoo Deutschland verließ und als Europa-Chef zum chinesischen Internet-Giganten Alibaba wechselte. Beim Serviceplan-Innovationstag tauchte er in dieser Woche plötzlich wieder in seiner alten Münchner Heimat auf. Und verabreichte dort den Zuhörern eine Art Crash-Kurs für den chinesischen Online-Markt.

Und dieser wurde mehr als dankend angenommen. Klar, von Bibras Company Alibaba kennt mittlerweile jeder. Aber was machen Taobao, Tmall, Lazada oder Youku? Von Bibra klärte auf über die vielen unbekannten Unternehmen, die zwar in Asien unheimlich große Marken, aber hier noch weitgehend unbekannt sind. Tja, China ist eben groß, aber eben auch verdammt weit weg. Kein Wunder also, dass von Bibras Grafik unzählige Male fotografiert wurde.

Damit stahl von Bibra, der von der Schweizer Zeitung Blick als der Freiherr von Alibaba bezeichnet wurde, mit seiner China-Nachhilfe fast ein bisschen dem Jung-Verleger Joko Winterscheidt die Show, der unmittelbar nach ihm auf die Bühne kam. (dh)