Strohhalme wurden seitens der EU bekanntlich zum Auslaufmodell erklärt. Auf Plastik-Trinkhalme wollen die Supermärkte auch deshalb künftig verzichten. Angesichts der Massen von anderen Plastik-Produkten wird das wohl erstmal nicht viel bringen. Aber immerhin, besser als nichts. Unverständlich bleibt dennoch, warum es bereits so viele Alternativen für Plastik-Produkte gibt und diese nicht zum Einsatz kommen. Obwohl diese nicht mal unbedingt teurer sein müssen.

Beispiel Lufthansa: Muss denn eigentlich immer erstmal eine EU-Verordnung kommen, damit sich was ändert? Bei der letzten Clap-Dienstreise fiel nämlich auf: bei der Kranich-Airline wird der Kaffee immer noch mit Plastik umgerührt. Dabei haben sich schon vielerorts die Holz-Stäbchen als veritable Alternative etabliert, wie unser Foto aus dem Supermarkt unseres Vertrauens zeigt. Oder schmeckt der Kaffee dann nach dem Umrühren plötzlich holzig? 

Fotos + Text: Daniel Häuser