Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? Besonders häufig begegnen einem im Stadtbild Autos der Carsharing-Dienstleister, die in Unfälle verwickelt sind. Wie in unserem Bild aus dem Münchner Stadtgebiet zu sehen, passiert der ein oder andere Crash von Drive Now-, oder Car2go-Fahrzeugen gar nicht mal so selten. Womöglich kein Zufall.

Häufig werden diese Wagen ja unter Zeitdruck angemietet. Die wenigsten Fahrer nehmen sich die Zeit, sich auf die technischen Gegebenheiten der Wagen einzustellen oder wenigstens mal die Spiegel ordentlich auszurichten. Wo befindet sich eigentlich der Schalthebel und wie ist diese seltsame Automatik zu bedienen? So etwas klärt so mancher Fahrer erst bei der laufenden Miete im Stadtverkehr.

Das ist der Unterschied zu einem normalen Mietwagen, den man ja immerhin über längere Zeit fährt. Da tickt nicht erbarmungslos die Uhr, denn jede Minute Carsharing kostet bekanntlich Geld.

Sollte es jetzt klappen mit der Fusion von Drive Now und Car2go, dann wären sicherlich Maßnahmen angebracht, diesen offensichtlichen Missstand abzumildern. Wahrscheinlich hilft aber leider doch nur die erhöhte Fahrer-Selbstbeteiligung, damit die häufigen Bruchlandungen weniger werden. (dh)