Der Printverlag setzt jetzt voll auf digital: mit der Inthronisierung der bis dato in der Printbranche völlig unbekannten Jessica Peppel-Schulz wird die neue Strategie der Münchner offensichtlich. Eine solche Führung hatte der Verlag bislang noch nie, bislang wirkten dort vor allem Print-Spezialisten. Vor ihrem neunmonatigen Sabbatical arbeitete Peppel-Schulz zuletzt im Digitalbereich bei der United Digital Group. Die kriselnde Agenturgruppe wird vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden von PIA übernommen

Neu ist auch, dass eine weibliche Führungskraft das Ruder bei Condé Nast übernommen hat. Das passt grundsätzlich zu der überwiegend auf Frauen ausgerichteten Zielgruppe des Verlags am Oskar-von-Miller-Ring. Die letzten beiden Geschäftsführer hießen Moritz von Laffert und Bernd Runge, zwei sehr gegensätzliche Persönlichkeiten. Nun kommt schon wieder ein deutlicher Umschwung mit dem nicht zu rechnen gewesen ist.

Hier gibt es von ihr ein Video aus ihrer Zeit bei der UDG:

 

(dh)

Foto: Conde Nast