Ende Oktober 2015 startete Xing ein eigenes journalistisches Angebot, maßgeschneidert für den deutschsprachigen Raum. Und das Burda-Netzwerk verpflichtete auch zwei sehr prominente Journalisten – Roland Tichy und Jennifer Lachman (im Bild). Beide sind nun weg, eine Nachfolge ist noch nicht bekannt gegeben worden. Wir haben bei Xing-Unternehmenssprecher Marc-Sven Kopka nachgefragt, wie es personell weitergehen soll.

Die Redaktionsleiterin bei Xing, Jennifer Lachman, ist auf dem Absprung. Ist es denn geplant, diese Stelle wieder mit einem bekannten Gesicht zu besetzen?  Wenn ja, wer?

Kopka: Es ist richtig, dass uns Jennifer Lachman nach sehr erfolgreichen vier Jahren als Chefredakteurin leider verlassen wird. Die Suche nach der Nachfolge hat bereits begonnen, es gibt aber noch nichts zu kommunizieren.

In welche Richtung soll Xing redaktionell weiterentwickelt werden?

Kopka: Wir wollen unseren erfolgreichen Kurs weiter fortsetzen. Die Redaktion wird weiter ausgebaut, in Kürze werden 14 Redakteurinnen und Redakteure bei uns arbeiten, aktuell sind es zwölf. Unser Format XING Klartext, das Debatten zu kontroversen Themen abbildet, hat mittlerweile rund 1.500 Autorinnen und Autoren, die seit Start im Jahre 2015 mehr als 600 tagesaktuelle Debatten bestritten haben. Das Format XING Insider, das Vordenkern eine starke Stimme auf Xing verleiht, verzeichnet mehr als 300 Autoren, die insgesamt mehr als 20 Millionen mal gelesen wurden. Beide Formate wollen wir weiter ausbauen.

Xing Talk war eines der neuen Formate, die bei Ihnen neu eingeführt worden sind. Sind Sie mit der Resonanz bisher zufrieden?

Kopka: Das Format „Xing-Talk“ hat sich ebenfalls sehr erfreulich entwickelt. Wir fühlen uns sowohl durch die Zugriffszahlen als auch durch Medienkooperationen etwa mit DLD, OMR oder der Re:publica bestätigt. Auch hier wollen wir weiter zulegen.

Soll denn die Herausgeber-Position nach dem Weggang von Roland Tichy wieder neu besetzt werden?

Kopka: Nein, das ist nicht geplant.

Foto: Hubert Burda Media