Sido war da, die Senderchefs waren  da und natürlich auch Klaas Heufer-Umlauf. Den stärksten Eindruck hinterließen aber auf der diesjährigen Screenforce-Veranstaltung nicht die ProSiebenSat.1-Medienstars, sondern die optischen Effekte. Die waren teilweise so brachial, dass sie an eine Rammstein-Show erinnerten. Die Pyrotechniker hatten ganze Arbeit geleistet. Im vollbesetzten Auditorium hielten sich sogar einige die Ohren zu, so oft knallte es unvermittelt.

Und tatsächlich haben sie es auch kurz anklingen lassen, den Welthit „Engel“ der Berliner Band. Die laute Ansage war dabei sicherlich alles andere als ein Zufall. ProSiebenSat.1-Senderchef Max Conze hat seit kurzem seine neue Streaming-App Joyn in den App-Stores. Eine Kampfansage an die etablierten Streaming-Dienste, wie Netflix & Co. Die gerade erst fertig gewordene Joyn-App stand auch im Mittelpunkt der ganzen Show. Conze war auch selbst da, stellte seine App allerdings nicht persönlich im übervoll besetzten Coloneum vor, sondern ließ Joyn-Chefin Katja Hofem den Vortritt.

Fazit: Mit Conze geht Rock ’n Roll. Die Amis sollen sich warm anziehen.

Heufer-Umlauf Superstar. Eingehüllt in einen Konfetti-Regen.

Gott sei Dank wurde niemand verletzt.

Vor lauter Luftschlangen war die Bühne kaum noch zu erkennen.

Auch Nebeltechnik kam zum Einsatz.

Gott weiß, sie wollen auch keine Engel sein.

***UPDATE***

Wir haben nun auch bewegte Bilder von der Feuerwerksorgie zugespielt bekommen.

Mit Dank an Siccma Media!

 

Pyrotechnisch gesehen mithalten wollte lediglich die Disney Company mit einem fast ebenso aufmerksamkeitsstarken Auftritt.

Julia Schörner, Head of Sales bei Disney Media Sales & Partnerships, war übrigens eine Entdeckung der Screenforce Days, die nach dem Weggang von Disney-Vermarktungschef Thorsten Braun in den Mittelpunkt der Präsentation rückte.

AdAlliance-Chef Matthias Dang beobachtete das wilde Treiben bei Disney nicht aus sicherer Entfernung.

 

Und hiervon haben sich die ProSiebenSat.1 Screenforce-Macher wohl inspirieren lassen.

Fotos/Text: dh