Erst gestern gab das Pay-TV-Unternehmen Sky bekannt, dass in Großbrittanien der Sender History im Frühling in Sky History umbenannt wird. Das Co-Branding der beiden Medienhäuser entsteht nun aus einer 25 Jahre andauernden Partnerschaft. Insbesondere die Zusammenarbeit im Jahr 2019 soll mit einem Zuschauerwachstum von elf Prozent bei History Früchte getragen haben. Deswegen habe man sich zu diesem Schritt entschlossen.

Ist das auch ein Modell für den deutschen Sky-Ableger? Auch hier ist seit vielen Jahren der Geschichtssender auf der Pay-TV-Plattform vertreten. Aber für so ein Co-Branding sind offensichtlich die Voraussetzungen derzeit nicht gegeben. Das sei grundsätzlich zwar denkbar, „ist aber kurzfristig auszuschließen“, erklärt der Director Marketing and Creative Sebastian Wilhelmi (im Bild rechts), der bei bei A+E Networks Germany auch für History verantwortlich ist. Die Pay-TV-Bedingungen in England würden sich für so einen Schritt doch zu sehr von den deutschen unterscheiden. 

 

Unterdessen sind aber andere Dinge schon geklärt: nach dem Auszug von NBC Universal in Richtung Unterföhring, Clap berichtete, wird A+E Networks Germany vorerst am Standort in der Münchner Theresienstraße bleiben. Allerdings gibt es jetzt viel Platz in den Büros, A+E wird sich wohl einige Untermieter suchen. (dh)

Foto: A+E, Daniel Häuser