Auch Clap macht sich natürlich hinsichtlich der aktuellen Entwicklung Sorgen und fragt sich, wie wohl die einzelnen Medienunternehmen die Lage überstehen werden. Ein Brennpunkt ist sicherlich Unterföhring. Dort gingen leitende Mitarbeiter von ProSiebenSat.1 oder Sky Deutschland schon schon zu einem frühen Zeitpunkt ins Home Office. Wie ist die Situation jetzt? Wir waren gestern vor Ort.

Ruhig ist es in Unterföhring geworden, Parkplätze sind ausnahmsweise keine Mangelware mehr. Covid-19 hat den Medienstandort beinahe stillgelegt. Wir haben trotzdem nach Mutmachern gesucht und einige gefunden.

Betritt man das sonst stark frequentierte Mace Kitchen ist auf den ersten Blick alles wie immer, es duftet nach frisch gebrühten Espresso, die Tische glänzen, die Deko ist sortiert. Einzig – und das fällt sofort auf – die Gäste fehlen seit die Angst vor dem Virus den Münchner Norden erreicht hat.

Doch zwei Frauen halten zumindest die Stellung. Francesca (links) und Birte (rechts) betreuen das Lokal weiter jeden Tag. Mit festem Glauben an die Zukunft schmeissen die beiden den Laden. Und so gibt es weiterhin den selbstgebackenen Zitronenkuchen. Social Distancing wird dennoch groß geschrieben. Francesca hatte am Mittwoch den vorgeschriebenen Abstand von 150 cm mit Warnklebestreifen markiert.

Einige Fotos haben wir auch mitgebracht:

Wo sich sonst im Mace Kitchen um die Mittagszeit die Medienmitarbeiter treffen ist es gespenstisch leer geworden.

Innen ist alles einladend wie immer.

Wahrscheinlich wird es so leer nicht für lange bleiben. 

Fester Glaube an die Zukunft im Mace Kitchen.

Ein Stück von Birtes Zitronenkuchen kann man auch einfach mitnehmen.

Die vorgeschriebenen Klebestreifen. Selbstverständlich mit 150 cm Abstand.

Fotos: Alexander von Spreti