Der Wochentitel „Die Zeit“ plant es für einige Unternehmensbereiche, der Spiegel Verlag erwägt es, Axel Springer macht es sowieso. Und die SWMH Medienholding hat Mitarbeiter bereits in die Kurzarbeit geschickt. Für die gesamte Kommunikationsbranche ist die vorübergehende Verringerung der regelmäßigen Arbeitszeit ein Thema der Stunde. Nun hat nach Clap-Infos auch vor kurzem Ströer Kurzarbeit angemeldet. Bis in die Geschäftsführungsebene und auch mit einem damit verbundenen Gehaltsverzicht, wie zu hören ist.

Der Außenwerber stellt sich damit den derzeitigen Gegebenheiten. Das wurde auch schon im Geschäftsbericht deutlich, der Ende März veröffentlicht wurde: „Die Einschränkung des öffentlichen Lebens führt zu einer deutlich geringeren Reichweite der OOH Produkte und weniger Reichweite führt zwangsläufig zu sinkenden Umsätzen im Bereich OOH“, heißt es dort. Somit sei derzeit keine verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2020 möglich. Bei diesem Ausblick legitimiert sich sicherlich die Kurzarbeit als Maßnahme. (dh)