Es ist gerade einmal rund ein Jahr her, dass der frühere „Bild“-Mann Nikolaus Blome für das Clap-Portrait im gedruckten Magazin zur Verfügung stand. In der Titelgeschichte diktierte er unserem Reporter Bijan Peymani: „Ich würde jederzeit wieder ein erstes Mal zum ‚Spiegel‘ gehen, in dieser Funktion, die ich da hatte, aber ich würde es kein zweites Mal tun.“ Und der Dienst Turi2 schlussfolgerte nicht ganz zu Unrecht: „Nikolaus Blome würde kein zweites Mal zum Spiegel gehen“.

Nach seinem Weggang von „Bild“ gab es etliche Spekulationen wonach er in die Politik wechseln sollte, beispielsweise in das Team von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Tatsächlich soll ihm ein solches Angebot wohl vorgelegen haben. Allerdings ist so ein kritischer Kopf wie Blome natürlich in der Journalistenwelt sehr gut aufgehoben. Zu dieser Ansicht ist er wohl nun selbst auch gekommen. Manchmal kommt es anders, als man denkt: der „Spiegel“ verpflichtet ihn nun doch wieder – diesmal als Kolumnisten. Wie hieß es beispielsweise 1983 bei „James Bond“ so schön: Sag niemals nie! (dh)

Foto: Alexander von Spreti