„Schnee-Hölle auf der A8“ titelt die „Bild-Zeitung“ gerade in ihrer Online-Ausgabe. Genau zum Start des Events der Weimer Media Group erreichte gestern und heute das Schneechaos im Tegernseer Tal aber seinen Höhepunkt. Ein Durchkommen bis nach Rottach-Egern war fast unmöglich. Doch Verleger Wolfram Weimer zog seinen Event, der mittlerweile zum fünften Mal ausgetragen wurde und auch als Jahresauftaktveranstaltung der Medienbranche gilt, trotzdem durch. 

Seine Media Group war offensichtlich schon auf das dichte Schneetreiben vorbereitet, schließlich hatte der Landkreis Miesbach ja bereits vor Tagen den Katastrophenalarm ausgelöst. Die meisten Gäste, wie Ex-Boxer Henry Maske, der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner oder der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fanden den Weg durch die Schnee-Hölle, nahmen den großen Stau auf der A8 in Kauf oder nutzten den extra eingerichteten Shuttle-Service vom Flughafen nach Rottach. Auf der Bühne standen also dennoch rund 50 bekannte Redner. 

Einige Teilnehmer, wie beispielsweise die Clap-Redaktion, blieben dennoch auf der Strecke. Denn gestern stellte die Bahn den Zugverkehr in Richtung Tegernsee komplett ein.

Im Auge des Sturms: Schneeflocken so weit das Auge reicht.

 

Erstaunlich: Weimers Shuttle-Service fand dennoch einen Weg. Die Fahrer mussten was leisten.

Wer erstmal drin war, blieb auch drin.

SPD-Generalsekretär Klingbeil musste sich erstmal am Kaminfeuer aufwärmen.

Auch Friedrich Merz legte seine Winterjacke schnell ab.

„Bunte“-Chefredakteur Robert Pölzer, hier neben Florian Haller (Mitte) und Conrad Albert (links) machte das dichte Schneetreiben offensichtlich nachdenklich.

Der Nachrichtensender n-tv berichtete vor Ort live vom Unwetter und vom Erhard Gipfel.

Für ärztlichen Rat war Fernseh-Arzt Christoph Specht vor Ort. Aber eingreifen musste er wegen möglicher Erfrierungen offenbar nicht.

Die Gastgeber Christiane Götz-Weimer und Wolfram Weimer zusammen mit Politikerin Ilse Aigner.

Fotos: Weimer Media/ Felix Hörhager