Philipp der Erste hat seinen „Nachfolger“ auserkoren: Mit Philipp Wolff übernimmt im Dezember ein ausgewiesener Luxus-Markenspezialist im Hause Burda das oberste Sprecheramt vom kommissarischen Überbrücker Philipp Welte. Als bisheriger BOSS-Kommunikations-Boss kennt Wolff sich bestens aus mit dem potenziellen Bambi-Klientel, wurde er doch schon in lässiger Umarmung mit Weltstars wie Rupert Everett, Thomas Kretschmann oder Adrien Brody abgelichtet. Vermutlich ein Vorteil gegenüber seiner Kurzzeit-Vorgängerin Silke Trösch, die vor allem Grütze-, Schoko- und sonstige KRAFTnahrungs-Erfahrung mit in die Münchner Arabellastraße brachte.

Seine Lifestyle-Vergangenheit dürfte dem neuen Burda-Beau auch bei verlagsinternen Spitzfindigkeiten helfen. Berichten Insider doch immer wieder von äußerst subtilen Zeichen, an denen man die Wichtigkeit und Verlegergunst eines Managers ausmachen kann: Wer ist bei exklusiven Runden wie weit vom Chef platziert? Wer trägt Maßanzug, wer von der Stange? Wer darf auch mal Polohemd tragen, ohne sich einen Verlegerrüffel abzuholen? Und: Ist die Krawattenfare eines Officiers würdig, oder gar eines Chevaliers – dem höchsten hausinternen Verdienstorden (siehe dazu auch diese Clap-Geschichte)?

Clap jedenfalls findet, dass Wolff dem praktizierten Glamour-Faktor seines neuen Arbeitgebers gerecht wird, und hat sich erlaubt, ihm eine Willkommens-Anzeige auf den Leib zu schneidern.

(Bulo) Foto: Hubert Burda Media, Collage: Clap