Mit einer Auflage von 100000 Stück geht am 2. Dezember eine harte Konkrrenz für Gruner + Jahrs Überraschungserfolg „Stern Crime“ an den Start. Livingston Media („Wissen & Staunen“) will mit echten deutschen Kriminialfällen am Kiosk punkten. Chefredakteur und Verleger Matthias Müller-Michaelis hat noch eine Riesenlücke im Käufermarkt ausgemacht und will noch näher am Publikumsinteresse sein, als das Produkt vom Baumwall.

Der neue Titel will noch stärker die Brücke zwischen Unterhaltung und realer dramatischer Polizeiarbeit schlagen: Reporter begleiten Fahnder, Gerichtsmediziner, Kriminaltechniker und Psychologen. „National Crime“ kostet genau so viel wie „Stern Crime“, nämlich 4,80 Euro. Welch ein Zufall. Allerdings ging das Produkt vom Baumwall mit 150000 Exemplaren an den Start, verkaufte bei der Erstausgabe laut Verlagsangaben 75000 Stück. Außerdem kommt „National Crime“ zunächst vierteljährlich und nicht zweimonatlich an den Kiosk. Matthias Müller-Michaelis hat das erklärte Ziel sich vor „Stern Crime“ an die Spitze des jungen Crime-Sgements zu setzen.

Und so sieht der neue Hoffnungsträger der Livingston Media-Verlagsgruppe aus:

crime

Text: Daniel Häuser

Foto: Livingstone Media