Condé Nast muss sich darauf einstellen, dass die „Brigitte“ ein dauerhafter Konkurrent von ihrer geliebten „Glamour Shopping Week“ werden wird. In der kommenden Woche laufen zum zweiten Mal die „Brigitte Shopping Days“. Und damit verbunden ist das klare Vorhaben, konstant in das Geschäft mit den Einzelhandelskooperationen einzusteigen.
 
Am ursprünglichen Ziel, die „Brigitte Shopping Days“ zwei Mal im Jahr zu veranstalten, wird festgehalten. Und nicht nur das: erneut provoziert G+J den Münchner Wettbewerber damit, indem die Shopping Card wieder vor der „Glamour Shopping Week“ erhältlich ist. Nämlich schon ab dem 13. September. Dann läuft in der gedruckten „Brigitte“ein 38-seitiges Shopping-Special mit 45 Partnern aus den Kategorien Mode, Beauty, Food, Living und Lifestyle.
 
Wir sprachen mit der Verantwortlichen Verlagsleiterin Iliane Weiß über die weiteren Vorhaben:

Die Idee, mit Einzelhandelskooperationen zu operieren ist ja nicht ganz neu. Was verspricht sich das Management-Team der „Brigitte“ von der Aktion?

Weiß: Kurz gesagt: Zufriedene Leser und zufriedene Anzeigenkunden. Die „Shopping Days“  sind ein toller Service für unsere Leserinnen und Userinnen, die sich im Zeitraum von zwei Wochen über viele Rabatte und Aktionen aus unterschiedlichsten Kategorien freuen. Außerdem wissen wir aus Gesprächen mit unseren Anzeigenkunden, dass neue Wege gewünscht sind, um mit unserer großen Zielgruppe in Kontakt zu kommen.

Zum Start gab es rund 30 Partner. Inwiefern ist geplant, die Anzahl der Kooperationen noch weiter zu steigern?

Weiß: Nachdem die ersten „Brigitte Shopping Days“ im März ein voller Erfolg waren, freuen wir uns, dass das Interesse und Feedback unserer Kunden weiterhin groß ist: Wir konnten das Portfolio teilnehmender Shops und Marken  noch einmal ausbauen und die Anzahl der Partner auf 45 steigern. Bekannte Marken wie About You, Depot, Impressionen, Jochen Schweizer, Laurèl, More&More, Apollo oder WMF nehmen an den kommenden „Brigitte Shopping Days“ teil.

Vor der Tür stehen die zweiten „Brigitte Shopping Days“. Welche Erkenntnisse konnten Sie aus der ersten Aktion mitnehmen?

Weiß: Wie gesagt, wir konnten das Kunden-Portfolio noch einmal ausbauen, aber es gibt auch viele Kunden, die auf Grund des Erfolges und der Resonanz – hohe Aktivierungsquote der Leserinnen und Userinnen – auf die erste Shopping Card bereits zum zweiten Mal teilnehmen. Außerdem konnten wir mit der Shopping Card neue Anzeigenkunden gewinnen, die bislang nicht bei uns geschaltet haben.

Können Sie wie angekündigt nun regelmäßig, also im halbjährlichen Rhythmus, Shopping-Tage ihren Leserinnen anbieten?

Weiß: Ja, das ist unser Plan. Die „Brigitte Shopping Days“ wird es auch im Frühjahr und im Herbst 2018 geben.

Was unterscheidet die „Brigitte Shopping Days“ von den Aktionen der Wettbewerber?

Weiß: Keine andere Marke steht so wie die „Brigitte“ für eine generationsübergreifende Zielgruppe. Mit „Brigitte“ erreichen unsere Anzeigenkunden über 11 Millionen Frauen über alle Kanäle und Altersgruppen hinweg – das schafft die Konkurrenz nicht.

Interview: dh

Fotos: G+J