Nach dem Abgang von Chefredakteur Christian Kallenberg, Clap berichtete, geht es beim Kultmagazin vorerst nicht mehr weiter. Die am 14. September erschienene Ausgabe wird vorerst die letzte gewesen sein. Und das rund fünf Jahre nach der viel beachteten triumphalen Rückkehr an den Kiosk . „Nach so viel Aufregung ist es nun an der Zeit für eine Pause. Die aktuelle Ausgabe wird vorerst die letzte der Kultzeitschrift sein“, heißt es beim Verlag. So viel ist aber sicher: im Jahr 2018 wird es kein neues Heft geben.

Bei Egmont Ehapa ist zu hören, dass es in der Vergangenheit wegen einer Umstellung in der zentralen Vermarktung immer schwieriger wurde mit dem „Yps“-Anzeigengeschäft, denn die Zielgruppe hört bei den auf Kinderzeitschriften spezialisierten Berlinern eigentlich bei 13 Jahren auf. Schwierig für das „Comicheft für Erwachsene“. Gut möglich aber wäre ein Lizenz-Deal: der Verlag ist offenbar bereit, die Kultmarke extern produzieren zu lassen. 

„Yps“ erschien als Kinderzeitschrift von 1975 bis 2000. Auch in den Jahren 2005 bis 2006 gab es noch einmal drei Ausgaben. Zu seinen besten Zeiten in den 70er und 80er Jahren hatte die Zeitschrift zeitweise eine Verbreitung von mehr als 400.000 Exemplaren. Doch das ist lange her…

Vorerst reüssiert Egmont Ehapa mit Merchandising-Produkten: zum Bestseller wurde zuletzt der bei Bento vorgestellte „Yps“-Weihnachtskalender.

(dh)