Schon in den vergangenen Monaten war er in anderen Gefilden unterwegs, unter anderem als Co-Autor der Autobiographie des Bergsteigers Hans Kammerlander. Mario Vigl wollte wohl schon länger etwas anderes machen, doch jetzt ist sein Weggang amtlich. Er verließ bereits vor einigen Wochen Allianz Deutschland, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens. Rund sechs Jahre arbeitete er beim Versicherungskonzern, fast genau so lange war er zuvor bei der „ADAC Motorwelt“ stellvertretender Chefredakteur. 

Doch bei der Allianz war der umtriebige Vigl in Unterföhring erfolgreicher.  Der 49-Jährige begann 2012 als Chefredakteur des bekannten und vielfach preisgekrönten Allianz-Kundenmagazins „1890“. Anfang 2014 übernahm er als Leiter Corporate Media weitere Kommunikationskanäle und führte unter anderem das Mitarbeiter- und Vertretermagazin Blau ein, startete außerdem eine Storytelling-Plattform unter Allianzdeutschland.de.

Der Absolvent der Henri-Nannen-Schule ist ein bekannter Name im Medienbusiness und kennt alle bekannten Adressen in der Printbranche. Vigl schrieb unter anderem für das „SZ-Magazin“ und den „Playboy“. Für eine Reportage in der „Badischen Zeitung“ gewann er den Theodor-Wolff-Preis. Neues hat er auch schon in Planung. Jetzt geht er zu der Münchner Digitalagentur Nunatak Group, wo er als Strategieberater tätig ist. Außerdem arbeitet er bereits an einigen Content-Projekten bei der Maxvorstadt-Agentur „In a nutshell“.

Vigls Aufgaben übernimmt bei der Allianz sein bisheriger „Vize“ Niclas Müller. Er war seit Juli 2016 stellvertretender Chefredakteur von „1890“. Als Referatsleiter für Kunden- und Vertriebsmedien verantwortet Müller außerdem weitere Print- und Online-Publikationen des Versicherungskonzerns. (dh)

Foto: Privat, Malik