Heimlich, still und leise ist ein neues Magazin am Kiosk gelandet. Seit dem gestrigen Donnerstag hat das People-Magazin „OK!“ rund um Chefredakteur Tim Affeld (im Bild) einen Ableger bekommen. Die neue „OK! Style“ hat nicht nur lautmalerisch eine Ähnlichkeit zu Burdas Erfolgsmagazin „Instyle“, sondern auch thematisch. Aber viel mehr Übereinstimmungen gab es noch zu einem ähnlich aufgestellten Magazin. Zumindest bis vor kurzem.

Vor einigen Wochen hat die Bauer Media Group, trotz ordentlicher Auflage, überraschend die „Intouch Style“ eingestellt. Und in diese Lücke stößt jetzt offensichtlich der Klambt Verlag mit „OK! Style“. Warum darüber bislang noch nichts zu hören war? Laut Verlag handelt es sich um einen Softlaunch, ein Markttest, der erst noch Aufschluss darüber geben soll, wie erfolgreich das Heft werden könnte. 

Allerdings nehmen die Hamburger diesen Test schon sehr ernst. Nicht weniger als 150.000 Exemplare wurden für die Erstausgabe in den Markt gepumpt. Zum Vergleich – das sind 30.000 Hefte mehr als Gruner + Jahr für die Erstausgabe von „Boa“, dem Ego-Magazin des Fußball-Exzentrikers Jerome Boateng, in den Handel gebracht hat. Wann das nächste Heft der „OK! Style“ erscheint steht noch in den Sternen. Die aktuelle Ausgabe, oben im Bild, bleibt noch zu einem Copy-Preis von 3,20 Euro bis Mitte Juli im Handel.

Gaga, Miller und Klum: das hat die „OK! Style“ inhaltlich zu bieten. 

(dh)

Foto: Klambt, Xing