Die bekannte Journalistin Iris Wöhrle macht sich selbstständig. Mit einem eigenen Magazin rund um die Familie will sie zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin Tina Birker ihre langjährige Erfahrungen im Verlagsgeschäft nutzen, um ein richtig gut gemachtes Heft vorzulegen. „Liz & Lou“ heißt das Herzensprojekt.

„Es ist doch der Traum eines jeden Journalisten, sein eigenes Magazin zu machen“, sagt Wöhrle zu ihrer Motivation. Den glauben an Print hat sie, trotz ihrer langen Verlagserfahrungen mit Höhen und Tiefen nicht verloren: „Vor allem hochwertige Magazine im Gratisbereich, die genau ihre Zielgruppe treffen, haben eine Chance“, sagt Wöhrle.

Schon in anderthalb Monaten geht es also los mit dem Heft „Liz & Lou“,  das in München produziert wird. Woher kommt der außergewöhnliche Magazinname? Mit Liz und Lou sind die Namen der Töchter der beiden Magazingründerinnen gemeint. Die frühere „Bravo Girl“-Chefredakteurin macht das Heft nämlich nicht allein. Wöhrles Partnerin heißt Tina Birker, mit 37 Jahren etwas jünger als Wöhrle. Beide wollen sich bei der Produktion ergänzen. Birker kommt von einer Designagentur.

Die Eckdaten stehen schon: Das „Premium Gratis-Magazin“ wird ab 15. März 2020 an rund 500 Stellen in München ausliegen und soll, so ist der Plan, zwischen 30.000 und 40.000 Haushalte in der bayerischen Landeshauptstadt erreichen. Es wird viermal im Jahr erscheinen.

Um was geht es konkret: „Liz & Lou“ verbindet Humor, Kreativität, Vielfalt und einen ästhetischen Anspruch, um Familien zu informieren, inspirieren und zu bewegen. „Zudem arbeiten wir mit verschiedenen Experten für Erziehung, Ernährung, Medizin und Justiz zusammen“, so Wöhrle.  Mit dem Expertentalk gäbe es  ein Alleinstellungsmerkmal im Familienmagazinmarkt.

„Das Magazin liefert Inhalte die sonst noch von keinem anderen Magazin in München transportiert werden“, ist sich Wöhrle sicher, die zuletzt auch Chefredakteurin von Bauers „Intouch Style“ gewesen ist. Die tragenden Säulen dabei seien: Urbanität, Innovationen, Nachhaltigkeit und Inspiration. Verpackt in Rubriken wie Lifestyle oder Reise. Aber vor allem wollen Wöhrle und Birker den unausgesprochenen Wünschen von die Eltern und Kindern auf die Spur kommen.

Finanzieren wird sich Liz & Lou über Anzeigen. Parallel wird natürlich an einem Onlineauftritt gearbeitet. (dh)