Die Corona-Krise trifft manche Verlage härter als andere. Und noch ist nicht sicher, ob der kommende Herbst wirklich Besserung für das Verlagsgeschäft mit sich bringen wird. Jedenfalls ist das Thema Mode und Luxusgüter im Anzeigengeschäft sicherlich schwieriger geworden als noch vor einem Jahr. Die Umstrukturierungspläne von Condé Nast-Verlagschefin Jessica Peppel-Schulz, die seit dem ersten Quartal 2019 CEO am Oskar-von-Miller-Ring ist, sind somit sicherlich nicht einfacher umzusetzen, als zunächst geplant. Immerhin aber scheint es vorwärts zu gehen, mit dem ehemaligen DDB-Mann Oliver Janik wurde kürzlich ein Chief Business Officer für CNX gefunden, der noch recht neuen Kreativ-, und Vermarktungsunit von Condé Nast.

Womöglich hat sich Peppel-Schulz bei dieser neuen CNX-Personalie beraten lassen. Unterstützt wird sie nach Clap-Infos von der 2017 gegründeten Agentur SK+, die sich dem Thema Innovationskultur verschrieben hat. Im Gemeinschaftsunternehmen der beiden Gründer Marc Sasserath und Fabian Kienbaum ist auch Simon Loebel beschäftigt, der früher wie Peppel-Schulz bei der United Digital Group gearbeitet hat. „Richtig ist, dass Condé Nast Germany seit rund einem Jahr von der Innovations- und Wachstumsberatung sk+ (sasserath kienbaum+) bei der Transformation unserer Organisation sowie der Entwicklung unserer Strategie der holistischen Markenführung sowie dem Set-up der Creative Consultancy CNX begleitet wird“, bestätigt Jessica Peppel-Schulz der Clap-Redaktion den Sachverhalt. (dh)

 

Foto: Wikipedia/ Henning Schlottmann