Angesichts der unsicheren Gesamtlage fallen große Messen im Frühjahr aus. Doch wie sehen die Planungen für die bekannten Veranstaltungen aus der Kommunikationsbranche für den Sommer und Herbst derzeit aus? Die Veranstalter halten sich derzeit noch viele Optionen offen. Das ergab eine kleine Umfrage von Clap.

Bei den Medientagen München steht ein endlich Termin. Ein Startdatum wurde fixiert, es wird Ende Oktober werden. Derzeit plant Medientage-Chef Stefan Sutor wohl noch mit verschiedenen Szenarien, je nachdem wie sich die Pandemielage entwickelt. Es könnte auf eine Hybrid-Veranstaltung hinauslaufen, also einer Mischung aus Präsenztreff und Digitalevent. 

Ähnlich sieht es bei der Dmexco aus. Hier steht der Termin schon fest, die Veranstaltung wurde auf Anfang September vorverlegt. Die Unterlagen für die Aussteller sollen wohl demnächst verschickt werden. Es gibt schon eine Pressemitteilung mit einem optimistischen Statement des Veranstalters: „Wir freuen uns darauf, der Digitalbranche dann neben einer digitalen Plattform auch wieder eine Plattform zum physischen Austausch und zum Networken bieten zu können“, sagt Christoph Werner, Senior Vice President der Koelnmesse.

Und was ist mit dem wichtigsten Event für die TV-Branche? Dieser findet eigentlich schon im Frühsommer statt, Entscheidungen müssen daher schon bald getroffen werden. Für die Screenforce Days wurden für dieses Jahr jedenfalls verschiedene Szenarien ausgearbeitet, wie zu hören ist. „Für welches die Würfel fallen, werden wir Ende März bekannt geben“, so ein Sprecher. Das Screenforce-Team arbeitet unterdessen im engen Zusammenspiel mit den beteiligten TV-Häusern an diversen anderen Event-Konzepten. Vom 13. bis 15. April läuft beispielsweise die neue Screenforce Academy, die sich von mit vielfältigen Themen an Berufsanfänger richtet. (dh)

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