Für viele Schlagzeilen sorgte in den letzten Jahren die DuMont Verlagsgruppe. Mit dem Verkauf des Berliner Verlags und der Schließung von Redaktionen gab es in der jüngeren Vergangenheit etliche harte Entscheidungen. Für die Zukunft gibt es neue Pläne, dem Verlag wird eine neue Struktur verordnet. Kommunikativ soll das auf andere Weise begleitet werden. Ab sofort ist die erfahrene Agentur dot.communications für eines der ältesten deutschen Medienunternehmen im Einsatz.

Die Entscheidung für die Münchner Agentur, die wohl den Kommunikationsetat in einem Pitch gewann, kommt nicht ganz überraschend. So war das Team um Gründerin Birgit Jakobs (im Bild) bereits im letzten Jahr projektweise für DuMont im Einsatz und unterstützte vor allem Isabella Neven DuMont bei kommunikativen Prozessen. Die dot.communications-Chefin wird wohl auch weiterhin eng mit der Verlegerin zusammenarbeiten.

Ebenso wird DuMont-CEO Christoph Bauer aus der bayerischen Landeshauptstadt unterstützt. Er kündigte den Umbau von DuMont zu einer „Gruppe aus Unternehmen“ an, der bis Ende 2021 abgeschlossen sein soll.

Bei dem Prozess der Bildung einer neuen Unternehmensgruppe entstand ein eigener Beirat für das Geschäftsfeld Regionalmedien. Zu diesem gehört neben CEO Bauer unter anderem die Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende Isabella Neven DuMont an.

Einen Leiterin für die Unternehmenskommuniation gibt es nun nicht mehr. Anfang 2019 kam Jacqueline Schneider in dieser Funktion von der Haribo Unternehmensgruppe zu DuMont. Sie sollte schwerpunktmäßig für die gruppenübergreifende externe und interne Kommunikation sowie die Positionierung von DuMont zuständig sein. Den Job übernahm sie von Björn Schmidt, der die Abteilung aufgebaut hatte und der immer noch für die Rheinländer arbeitet.

Jacqueline Schneider ist bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden, die 35-Jährige ist seit kurzem Head of Communications bei der Gerolsteiner Unternehmensgruppe. (dh)

Fotos: Alexander von Spreti, DuMont