Das Copy-Preis-Rennen zwischen „Der Spiegel“ und der „Zeit“ bleibt spannend. Seit gestern kostet der Wochentitel von Geschäftsführer Rainer Esser wieder mehr als das Nachrichtenmagazin. Konkret geht es diesmal um eine Preiserhöhung von 20 Cent auf 5,90 Euro. „Der Spiegel“ kostet derzeit noch 5,80 Euro, eventuell ziehen die Nachbarnwie zuletzt aber preislich gesehen bald nach. Der Preisprung der „Zeit“ ist auf dieser Website nachvollziehbar.

Gut möglich, dass die Hamburger damit wieder eine Preisrunde auch bei anderen Zeitschriftentiteln einläuten, wie das schon in der jüngeren Vergangenheit zu beobachten war. Die Erhöhung der Preise im Einzelverkauf ist auf jeden Fall ein anhaltender Trend. In der Regel werden mit Preissteigerungen auch rückläufige Einnahmen aus Vertrieb und Anzeigengeschäft kompensiert. Übrigens kostete „Die Zeit“ noch Anfang 2017 weniger als 5 Euro. (dh)

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