Früher machte das Frauenzeitschriften-Flaggschiff regelmäßig auf sich aufmerksam, doch in letzter Zeit war er es doch recht ruhig um die G+J-Topmarke „Brigitte“. Das änderte sich, als am vergangenen Mittwoch das „Brigitte Live-Interview“ mit dem CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet bei ntv live ausgestrahlt wurde. Das Format der Frauenzeitschriften-Marke sorgte für großes Aufsehen. Etliche Sender griffen auf das Material zu.

Das Format, welches im Rahmen der Bertelsmann Content-Alliance lief, brachte nicht nur Reichweite bei der RTL Mediengruppe. Auch andere Sender, wie das ZDF (wie in unserem Bild zu sehen), informierten ausführlich über das Gespräch. Und auch bei Bild TV war das ein Thema, live aus der Berliner Astor Film Lounge wurde auch das vorangegangene Gespräch mit der Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock gestreamt.

„Brigitte“-Chefredakteurin Brigitte Huber, die bei G+J Chefin mehrerer Magazine ist (unter anderem auch „Gala“), überraschte jedenfalls mit ihren persönlichen Fragen an Armin Laschet. So wissen nun Interessierte, dass er manchmal französische Kriminalserien bis in die Puppen schaut. Am 28. Juli folgt jedenfalls als letzter „Brigitte“-Kandidat Olaf Scholz. Den Termin haben sich die verschiedenen Sender sicher schon eingetragen.

Die Zeitschrift “Geo” wirkt am „Klima Update“ von RTL mit, gemeinsam mit dem „stern“ produziert RTL einen täglichen News-Podcast. Die RTL Mediengruppe tüftelt sicher weiter daran, die Marken von Gruner + Jahr ins Programm einzubinden. (dh)

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