Da werden einige Kiosk-Käufer gestaunt haben: die gestern erschienene neue Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Capital“ kostet mit 9,50 Euro fast 60 Cent mehr als früher. Damit nähert sich das Heft von Chefredakteur Horst von Buttlar (im Bild) immer mehr der 10-Euro-Marke an. So wird es preislich gesehen zum Oberklasse-Magazin. Es wird wohl davon ausgegangen, dass die „Capital“-Leser ohnehin das nötige Kleingeld mitbringen, um sich so ein Magazin leisten zu können.

Wer glaubt, dass dies preislich gesehen das Ende der Fahnenstange ist, irrt gewaltig. Beispielsweise erhöhte in dieser Woche auch das „Finance Magazin“ (FAZ Business Media) den Copy-Preis.  Und zwar gleichmal von acht Euro auf 12,90 Euro. Sieht so aus, als ob gute Finanztipps immer teurer werden. (dh)