Ehemalige „GQ“-Leute, und von diesen gibt es in diesen Zeiten nicht wenige, machen oftmals anderswo weiter Karriere. Jüngst geschehen bei Christoph Landsgesell. Der „GQ“-Textchef steigt auf und wird Chefredakteur von „Sports Illustrated“ bei Florian Boitins Kouneli Media. Aber auch für einen bekannten Medienmanager wie José Redondo-Vega war der Weggang von der Männerzeitschrift schon vor ein paar Jahren sicher kein Nachteil. Mit seiner Agentur Taos macht er bereits seit längerem das „Focus“-Supplement „Focus Style“.

Und nun ist er Wegbereiter des modern aufgemachten neuen Magazins „Triple A“, welches den Markt der Wirtschaftsmagazine aufrollen soll. Mit einer Auflage von über 600.000 Exemplaren will die SWMH aus dem Stand das auflagen- und reichweitenstärkste Wirtschaftsmagazin im deutschsprachigen Raum machen. Was einfacher ist als mit einem Kiosktitel, denn das Heft wird vielen SWMH-Regionaltiteln, wie der „Stuttgarter Zeitung“ oder der „Neuen Presse“, beigelegt.

Jedenfalls ist Redondo-Vega beim neuen Titel nicht nur der Chefredakteur. Er hat mit seinen Mitarbeitern, vorrangig aus der Taos-Agentur, das Konzept erstellt und den Namen kreiert. Zum Team gehört übrigens auch der erfahrene Journalist Arno Makowsky, er verantwortet die Regionalteile. (dh)