Der Weg ist frei für einen veritablen Neustart: Kerstin Weng ist auf dem Weg zu Condé Nast, ab dem 1. Februar 2022 wird sie die deutsche „Vogue“ führen. Die erfahrene Modejournalistin hatte zuvor lange Jahre erfolgreich bei Burda gewirkt. Zuletzt als Chefredakteurin bei dem monatlich erscheinenden Fashion-Magazins „Instyle“. Aber sie hatte auch noch andere Chefredakteursposten gleichzeitig.

Das ist nun Vergangenheit, bei ihrer neuen Tätigkeit kann sie sich voll auf die „Vogue“ konzentrieren. Und sie wird wie wie ihre Kollegen in Spanien, Frankreich und Italien an den European Editorial Director Edward Enninful in London sowie an Modezarin Anna Wintour berichten. Amerika-Erfahrung hat sie – wie auf unserem Foto mit Weng und der Golden Gate Bridge in San Francisco zu sehen ist. 

„Ich freue mich darauf, Teil von ‚Vogue‘ und einem so passionierten Team zu werden. Es ist spannend, gemeinsam mit den talentiertesten Kreativen weltweit zu arbeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren“, sagt sie zu ihrem Start in der nächsten Woche.

Und sie lässt auch ein wenig durchblicken, wie ihre künftige Guideline aussehen wird: „Mit einer Balance aus lokalen und globalen Geschichten möchte die deutsche Ausgabe von ‚Vogue‘ die Mode und den Zeitgeist reflektieren und über alle Plattformen hinweg neue Zielgruppen ansprechen – eine wunderbare und aufregende Aufgabe.“ Die neue Vogue-Balance zu finden, das wird sicherlich angesichts der personellen Abgänge kein Kinderspiel. Weng wird sicherlich versuchen, das Beste daraus zu machen. (dh)

Foto: Privat

Last Updated on 28. Januar 2022 by Daniel Häuser