Der wichtigste Fernsehpreis des Medienkonzerns Burda wird in diesem Jahr nicht verliehen. Ein Neustart fällt in diesem Jahr definitiv aus. Die letzte glanzvolle Verleihung lief am 21. November 2019 in Baden Baden, bei der Frank Elstner für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Frühestens 2023 soll es den Bambi aber wieder geben, die Vorbereitungen dazu laufen bereits. Ob es wieder ein Fernsehpreis wird, scheint derzeit noch offen zu sein. 

„Bambi wird es immer geben“, sagte Burda-Vorstand Philipp Welte, als nach 24 Jahren die Zusammenarbeit mit der ARD im Jahr 2019 endete. Und so wird es wahrscheinlich auch sein, nur dauert der geplante Neustart länger als urprünglich vermutet. Die Corona-Pandemie machte im Jahr 2020 und im vergangenen Jahr den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung.

Seit allerdings Events wieder in größerem Umfang stattfinden, wird an einer Neupositionierung von einem der wichtigsten Medienpreise Deutschlands im Hintergrund gearbeitet. Viele Eventveranstalter nutzten bekanntlich niedrigere Inzidenzen um gerade jetzt im Sommer ihre Veranstaltungen durchzuziehen. Unter planbaren Bedinungen soll es im nächsten Jahr dann auch einen Bambi geben, ist aus gut unterrichteten Kreisen zu hören. Diese Clap-Infos werden von Burda bestätigt.

So soll im nächsten Jahr eine möglichst sichere Zeit für die Bambi-Veranstaltung gewählt werden. Die Corona-Entwicklung wird weiterhin bebachtet. Womöglich kommt deswegen 2023 der Bambi deshalb aber nicht wie gewohnt im letzten Quartal. Wie zu hören ist, gebe es Planungen mit möglichen Sponsoren eher im zweiten oder dritten Quartal. Auch an neuen Medienpartnerschaften wird noch gearbeitet, deswegen lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es wieder eine Fernsehübertragung geben wird.

Derzeit macht in diesen Tagen immerhin die Tribute to Bambi-Stiftung von sich reden. Im Rahmen einer Sonderförderung unterstützt die Stiftung deutschlandweit Hilfsprojekte für geflüchtete ukrainische Kinder und kann da auch Erfolge vermelden. (dh)

Foto: Burda