Das ist gerade ein großer Aufreger in der Mediengemeinde: Außerhalb des normalen Geschäftsgebietes in der Stadt unterhält der CarSharing-Anbieter ShareNow noch sogenannte Drop-off-Zonen. In diesen Hotspots, beispielsweise sind das auch Flughäfen, kann gegen eine Drop-Off-Gebühr eine Automiete ganz normal begonnen und beendet werden. Seit dem 1. September ist das in Unterföhring aber nicht mehr möglich.

Grund für die Aktion sind nicht etwa Einsparmaßnahmen bei ShareNow, sondern etwas ganz anderes: Die Gemeinde Unterföhring hat Anfang des Monats eine Höchstparkdauer für geparkte Autos eingeführt. Mit dieser Entscheidung konnten die Carsharer ihr Geschäftsmodell allerdings nicht weiter betreiben. Allerdings musste den Politikern eigentlich im Vorfeld klar gewesen sein, dass diese Aktion das Aus für ShareNow in Unterföhring bedeuten musste. Die Drop-Off-Zone Unterföhring gibt es seit gestern nun nicht mehr.

In der Mediengemeinde gab es, wie Clap oft selbst gesehen hat, eine erhebliche Anzahl von Carsahring-Fahrzeugen. Viele Mitarbeiter von Medienunternehmen aber auch Gäste nutzten den Service dort regelmäßig. Die Beendigung der Drop-off-Zone sorgt nun für Frust und Unverständnis bei ProSiebenSat.1, bei Sky Deutschland als auch beim ZDF, wie Clap aus verschiedenen Richtungen gehört hat. Weil der Service eine wichtige Alternative zur S-Bahn gewesen ist. Und oft standen die Fahrzeuge einfach für spontane und unvorhergesehene Einsätz bereit.

Allerdings verschärften die CarSharing-Fahrzeuge auch die Parkplatznot. Damit gab es seit vielen Jahren Probleme (Clap berichtete). (dh)

Foto: dh, ShareNow