Heimlich, still und leise entwickelt sich Hans-Hermann Sprado zum fleißigsten Buchschreiber unter den Chefredakteuren. Der Herausgber der PM-Zeitschriftengruppe hat erst vor wenigen Wochen sein neues Buch „Kalt kommt der Tod“ vorgelegt – ein Krimi, der sich kritisch mit dem Kampf um Rohstoffe in der Antarktis auseinandersetzt. Hannes, eigentlich Hans-Herrmann Sprado, hat in den vergangenen Jahren Bücher mit unterschiedlichen Themen herausgebracht. Darunter „Risse im Ruhm“ und „Tod auf der Fashion Week“. Mit der Recherche nimmt es Sprado, Journalist der er nun mal ist, immer sehr genau – und reist auch an die Schauplätze seiner Bücher. Für „Kalt kommt der Tod“ fuhr er nach Spitzbergen. Sprado arbeitet bereits an einem weiteren Krimi mit seinem Alter Ego, dem Bremer Privatermittler Phong Packer.

Übrigens: Anders als für viele Redakteure und Verlagsangestellte kommt für Hannes Sprado die Schließung der G+J-Filiale in München und der Umzug von PM nach Hamburg gerade recht. Sprado ist Bremer durch und durch, 1956 dort geboren wohnt er mit seiner Familie bis heute in Neubruchhausen bei Bremen. Nun entfällt die lästige Pendelei zwischen Nord- und Süddeutschland.

(dh) Foto: G+J, Edition Temmen