Er gehörte zu den heißen Kaufinteressenten für die „Abendzeitung“, doch daraus wurde nichts. Jetzt geht Printprofi Ulrich Buser ganz neue Wege – und zwar im Internet: Er hat sich an der Technologiefirma Odoscope Technologies AG beteiligt, die operational intelligente Lösungen insbesondere für digitale Anwendungen bietet. Buser ist dort auch im Advisory Board und berät in dieser Funktion den Vorstand in strategischen Fragen. Er ist also bei Odoscope nicht im eigentlichen Sinne beschäftigt und hat damit die Möglichkeit sich in der Hauptstadt auch noch anderen Beteiligungsprojekten zuzuwenden.

Welche das sind – darüber schweigt er sich im einzelnen aus, aber in der Hauptstadt gebe es ja eine Reihe von bekannten Start Up-Unternehmern. Buser gegenüber Clap zu seinen neuen Zielen: „Das sind für mich neue, erfrischende Erfahrungen, die man so nur in Berlin machen kann“. Der frühere Verlagschef von Egmont Ehapa und der Abendzeitung bleibt somit auf Sicht weiter entfernt von seiner bayrischen Heimat. Nur auf die Wiesn will er nicht verzichten. Dafür legt er nächste Woche einen Zwischenstopp auf der Theresienwiese ein.

(Daniel Häuser) Foto: Privat