Anfang des Jahres entschied der Bundesgerichtshof, dass öffentlich-rechtliche Sender keine Zeitschriften mit dem Namen von TV-Sendungen herausgeben dürfen. Der kürzlich bei der Bauer Media Group ausgeschiedene Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo hatte das Klageverfahren damals angestrengt und nach drei Instanzen durchgesetzt. Konkret ging es darum, dass sich die ARD-Sendung „ARD Buffet“ durch eine gleichnamige Zeitschrift ins Print-Segment verlängerte. Produziert wurde das Magazin allerdings nicht von der ARD, sondern vom Burda Verlag in Offenburg.

Aufgrund der Entscheidung des Bundesgerichtshofes gegenüber SWR Media wurde die Zusammenarbeit zwischen SWR Media und BurdaHome nunmehr beendet. Darauf haben sich beide Vertragspartner verständigt, erfuhr Clap. Mit der Oktober-Ausgabe ist die sendungsbegleitende Zeitschrift „ARD Buffet“ zum letzten Mal erschienen. BurdaHome wird mit seinem bestehenden Redaktionsteam ein eigenes Heftkonzept mit dem Titel „Mein Buffet“ weiterführen, das erstmalig schon nächste Woche, am 25. Oktober 2017, in den Handel kommt.

„Mein Buffet“ soll nunmehr ein Magazin für Leib und Seele werden und mit kreativen Rezeptideen aus frischen saisonalen Zutaten überzeugen. Das Thema Fernseh-Kochen ist aber nicht vom Tisch: „Mein Buffet“ begleitet zahlreiche TV-Sendungen und -Köche und zeigt jeden Monat die besten Rezepte beliebter Fernsehköche mit einem Beihefter.

Vincent Klink, Johann Lafer, Björn Freitag, Cornelia Poletto und viele mehr werden regelmäßig in „Mein Buffet“ auftischen. Erscheinen wird „Mein Buffet“ weiterhin monatlich zum Copypreis von 2,50 Euro. Chefredakteurin ist Gabriele Mühlen (Foto).

Text: Daniel Häuser

Foto: Burda