Ey, Medienhipsters! Vergesst Hamburg, London und Paris! Es gibt eine Destination, die schon bald viel angesagter sein wird als eure pupsigen Mini-Metropolen. Nein, nicht Bielefeld – Wuppertal! Das glaubt ihr nicht?! Dann fragt mal bei den Buchhändlern der 350.000-Einwohner-Stadt nach. Die bekommen nämlich gerade die Bude eingerannt wegen eines soeben erschienenen Buchs: 55 Gründe, Wuppertal zu lieben.

Jenes Werk kommt vom kleinen aber feinen Verlag des Art-Direktors Moritz Röder. Mit MR Books scheint der Gute ein Händchen für publizistische Preziosen zu haben. Sein Backbuch Es duftet nach Weihnachten geht weg wie frische Vanille-Kipferl, …
Es-duftet-nach-Weihnachten_Cover
… der Jahreskalender 2018 mit Playmate Kathie Kern wie warme Semmeln, …
KKK
… und die Ampelmonster werden sicher der nächste heiße Scheiß sein – vor allem in den Schultüten der Erstklässler …
Ampelmonster-Cover
Aber zurück – genau – nach Wuppertal: „Babylon Berlin“-Regisseur Tom Tykwer bezeichnete das urbane Kleinod an der Wupper einst als „San Francisco Deutschlands“. Und Christoph Maria „Stromberg“ Herbst dürfte qua Geburt ebenfalls Fan dieser verkannten Weltstadt sein. Und wenn Sie sich oder anderen eine Freude machen wollen, holen Sie sich (für nur 8,90 €) diese gedruckte Liebeserklärung der besonderen Art. Oder machen Sie sich weiterhin lächerlich mit dem Grundwissen, dass Wuppertal nur irgendeine Stadt mit irgendeiner Schwebebahn sei, aus der mal irgendein Elefant gefallen ist …

(Bulo) Bilder: MR Books