Leise, still und heimlich löst sich T-Online.de von der Magenta-Farbe. Den Anfang macht auf jeden Fall der täglich erscheinende Newsletter von Florian Harms. Seit dieser Woche serviert der frühere „Spiegel“-Journalist seine Morgenlektüre in frischen Farben. Für den neuen, moderneren Auftritt kreierten die Berliner unter anderem ein eigenes Logo, wie in unserem Bild zu sehen ist. Damit verstärkt Ströer weiterhin die Bemühungen um einen eigenständigen Auftritt von T-Online.de

Die gestiegene inhaltliche Relevanz in der deutschen Medienwelt wird nicht nur im T-Online-Newsletter, sondern an anderer Stelle deutlich: Die russische Regierung kritisierte vor ein paar Tagen drei Medien namentlich: „Bild“, die Deutsche Welle und T-Online. Alle drei hatten kritisch über russische Medien in Deutschland berichtet. Dabei betraf der Einwand der russischen Sprecherin des Außenministeriums auch zahlreiche andere Medien. (dh)