Diese Meldung sorgte gestern für Aufmerksamkeit: Weil der Verlag einen Einbruch im Anzeigengeschäft befürchtet, wird das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in den nächsten Monaten einen harten Sparkurs fahren. Für kurzfristige zusätzliche Einnahmen wird aber jetzt an anderer Stelle gearbeitet. Schon am 11. April, also nächsten Samstag, kostet das Heft im Einzelverkauf 20 Cent mehr.  Somit werden am Kiosk 5,50 Euro statt 5,30 Euro fällig, wie die Hamburger auch offiziell bestätigten. Vielleicht können ja Vertriebserlöse durch das gesteigerte Informationsinteresse die eingeletiteten Maßnahmen etwas abmildern. 

Und es gibt noch eine andere interessant Information aus dem Vertriebsbereich. Wegen der Corona-Krise dürfen Händler nicht verkaufte Zeitschriften später zurückschicken. Die „Spätremissionstoleranz“ wurde in einem Beschluss unter anderem der Verlegerverbände von drei auf sechs Monate erhöht. Hier das Schreiben in voller Länge (dh).  

 

Foto: Spiegel Verlag, Screenshot