Nachdem es in den vergangenen Monaten vergleichsweise ruhig um Sky Deutschland gewesen ist, kommt nun wieder Bewegung in das Unternehmen. Angeblich ist McKinsey bei den Unterföhringern unterwegs, um die Geschäfte zu optimieren.

Die Unternehmensberater aus Düsseldorf sind dabei womöglich genau die richtigen Experten für das Pay-TV-Unternehmen. Sie kennen sich sowohl im Streaming-Geschäft als auch im Profifußball bestens aus. Erst Ende vergangenen Jahres legte McKinsey eine viel beachtete umfangreiche Studie vor. Thema: Nutzung der Streaming-Services. Darin machten sie noch Potenzial für das Produkt Sky Ticket im direkten Vergleich zu Amazon Prime Video oder Netflix aus. 

Und auch im Fußball ist McKinsey ein gefragter Ansprechpartner. Erst gestern berief DFL-Geschäftsführer Christian Seifert 35 Experten in die neu einberufene Arbeitsgruppe „Zukunft Profifußball“. Mit dabei war natürlich der Chef des deutschen McKinsey-Standortes Cornelius Baur, der die Geschäfte seit Anfang 2014 führt.

Durch den Einsatz der Unternehmensberater werden auf jeden Fall einige nicht unwesentliche Änderungen zu erwarten sein. Mit ersten Ergebnissen ist aber nach den Informationen unseres Dienstes frühestens im Herbst zu rechnen. Clap wird über den Umbau weiter informieren.

Der Einsatz von McKinsey ist aber nicht auf den deutschen Markt beschränkt. So soll angeblich auch Sky Italia in Mailand von dem international tätigen Beratungsunternehmen unter die Lupe genommen worden sein. Der Anstoß dazu folgte wohl direkt aus dem englischen Headquarter um Sky-UK-Chef Stephen van Rooyen. (dh)