Ein Dreiergespann soll das Erste Deutsche Fernsehen in die Zukunft führen. Bekanntlich beginnt ab nächster Woche die neue Programmdirektorin, Christine Strobl, ihre Amtszeit, die laut Medienberichten als „Erlöserin“ und „Reformerin“ herbeigesehnt wird. Bei ihrem schwierigen Weg wird sie ab sofort auch eng begleitet von zwei anderen Entscheidern aus dem öffentlich-rechtlichen System.

Es gibt keine Einzelbüros, sondern offene Strukturen – in der Münchner Arnulfstraße teilt sich Strobl künftig ein Büro mit Florian Hager (links im Bild), der seit Ende 2019 Channel-Manager der ARD-Mediathek und stellvertretender Programmdirektor des Ersten ist. Der 45-Jährige arbeitet gerade weiter an einer konsistenten Strategie für die ARD Mediathek, bei der ausgerechnet der BR noch sein eigenes Süppchen kocht.

Und auch eine andere Personalie, die durch die vielen Strobl-Berichte fast untergegangen ist, wird in den kommenden Jahren wichtig sein. Ab dem 1. Mai wird Oliver Köhr seinen Job als ARD-Chefredakteur antreten. Der 45-Jährige, der in Leipzig Journalistik und Politikwissenschaften studiert hat, wird sich das Büro mit Hager und Strobl künftig teilen. So richtig bezogen wird es allerdings erst in der Post-Pandemie-Zeit, die in den kommenden Monaten herbeigesehnt wird. (dh)

Fotos: ARD/Laurence Chaperon