Ende vergangenen Jahres berichtete Clap exklusiv von dem Weggang der langjährigen Chefredakteurin Christiane Arp bei der deutschen „Vogue“. Geführt wurde das Heft seither von einem Interims-Team. Die Leitung dieses Teams übernahm Stephanie Neureuter gemeinsam mit Andrea Latten, die als Executive Business Director den Business-Bereich der Marke verantwortete. Neureuter bekam den Titel Chief Creative Director Vogue und Chief Creative Beauty.

Wie Clap erfahren hat, ist aus dieser vorläufigen Tätigkeit nun eine endgültige geworden. Seit wenigen Tagen ist Neureuter nun Head of Editorial Content. Ein Job, der eine ähnliche Bedeutung haben soll, wie die frühere Chefredakteursstelle von Christiane Arp. Die neue „Vogue“-Queen ist aber nicht neu am Oskar von Miller-Ring. Ganz im Gegenteil, sie ist eine wahre Konstante beim Münchner Medienunternehmen. Sie arbeitet seit fast 19 Jahren da, hat einige Verlagsgeschäftsführer erlebt und auch mehrere Umzüge.

Angefangen hat sie als Beauty-Director im Jahr 2003 noch unter Bernd Runge. Schritt für Schritt arbeitete sie sich nach oben und war aus dem redaktionellen Alltag in den Folgejahren nicht mehr wegzudenken. Bei früheren Condé Nast-Events, wie dem Glammy, war sie lange Zeit eine wichtige Protagonistin. Im vergangenen Jahr kam die verdiente Beförderung und Neureuter war, nach dem Weggang von Chefredakteurin Andrea Ketterer, auch für die „Glamour“ zuständig. Nun konzentriert sie sich auf ihre neuen Aufgaben bei der „Vogue“, die letzten Ausgaben der Modebibel tragen schon ihre Handschrift. Auf der Webseite stellt sie die wichtigsten Inhalte vor. Es sind große Fußstapfen, die Arp hinterlässt. Es sieht aber so aus, als hätte das Heft eine veritable Nachfolgerin gefunden. (dh)

Fotos: Alexander von Spreti