Seit dieser Woche ist die erste „Vogue“ unter der Regie der neuen Chefredakteurin Kerstin Weng im Handel erhältlich: ein Relaunch mit neuem Layout und veränderten Inhalten. „Relevanz“, „Empowerment“ und „Zeitgeist“ sind die wichtigsten Stichworte bei den Veränderungen. Im ersten Editorial findet sich auch ein Foto, bei dem Weng ihr neues Team vorstellt.

Große Veränderungen sind darauf nach den vielen Personalabgängen in der jüngeren Vergangenheit nicht zu erkennen. Immerhin ist aber Patrick Pendiuk von „GQ“ zu „Vogue“ als Senior Fashion Features Editor hinzu gekommen. Auch beim Männermagazin schrieb er über Modetrends. Auffällig ist auf dem Foto aber auch, dass Weng selbst ihren Style (sie sitzt auf dem Foto unten links) und damit auch ihre Außenwirkung ein wenig verändert hat. Wie weiter auf der Editorial-Seite zu lesen ist, bemüht sich Weng um einen „Zusammenhalt“ ihrer Truppe.

Weng setzt insofern ein Zeichen auf Verjüngung der Marke, alsdass die 19-Jährige Rapperin Badmómzjay die erste Rapperin auf dem Cover der deutschen „Vogue“ ist. In einem vieldiskutierten Linkedin-Beitrag erläutert Weng ergänzend auch noch, wohin die Reise künftig gehen soll: „Das Wichtigste für mich ist, dass die Person auf dem Titel zu unserem Titelthema passt.“ Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Weng weiter: „Wir werden uns in Zukunft auf eine Zeile fokussieren und dieses Thema im Heft , aber auch in unseren Online-Kanälen in diversen Facetten besprechen.“ (dh)