Anfang Dezember spekulierte Clap bereits über eine mögliche Nachfolgeregelung beim „Focus“. Von den genannten Kandidaten – Tuma, Steil und Fleischhauer – wird es nach neuesten Informationen keiner werden. Auch nicht Beat Balzli, der ja vor kurzem die „Wirtschaftswoche“ überraschend verließ. Stattdessen könnte Burda auf eine interne Lösung setzen. 

Als ganz heiße Kandidaten werden „Focus Money“-Chefredakteur Georg Meck und Franziska Reich gehandelt. Ein gleichberechtigtes Duo also, dass Anfang des neuen Jahres schon antreten könnte. Und vielleicht auch müsste, denn Robert Schneider ist ja schon weg bis zu diesem Zeitpunkt.

Interessant ist sicherlich die Personalie Reich, denn eine Focus-Chefredakteurin gab es bislang noch nie. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, denn die Führung der Zeitschrift war noch nie so weiblich besetzt. In der  Führungsebene arbeiten neben Reich auch noch Corinna Baier, Gudrun Dometeit, sowie Carla Neuhaus als Ressortleiterinnen.

Reich ist seit Anfang diesen Jahres Politik-Chefin beim Nachrichtenmagazin. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits Mitglied der Chefredaktion. Davor war sie fast 20 Jahre beim Hamburger „Stern“ tätig, zuletzt bis 2019 als Leitung des Politik- und Wirtschafts-Ressorts in Berlin und Hamburg. Zwischenzeitlich leitete sie die Kommunikation bei „Brot für die Welt“.

Georg Meck ist wiederum wahrer „Focus“-Kenner. Er stieg dort bereits 1994 ein, war dann allerdings jahrelang Wirtschaftsjournalist bei „FAZ“ und FAS“. Und kehrte mit großem Tamtam im letzten Jahr an die frühere Wirkungsstätte zurück. Im gedruckten Clap Magazin und auch hier hatten wir ihn im Interview.

Last Updated on 9. Januar 2023 by Daniel Häuser